23. Oktober 2007   Landespolitik - Landtag
Die LINKE. Braunschweig wählt LandtagskandidatInnen
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Unsere KandidatInnenAuf drei Wahlkreisversammlungen wählten am Freitag die Mitglieder der LINKEN aus dem Kreisverband Braunschweig und der Gemeinde Vechelde die Direktkandidatinnen und Direktkandidaten für die Landtagswahl 2008. 

Gewählt sind im Wahlkreis Braunschweig-Nord Gisela Ohnesorge, im Wahlkreis Braunschweig-Süd Mathias Schwang und im Wahlkreis Braunschweig-West Ursula Weisser-Roelle. 

 

Im Wahlkreis 1 (Braunschweig-Nord) wurde Gisela Ohnesorge (57, Lehrerin) gewählt. Gisela Ohnesorge ist seit 2006 Ratsfrau im Rat der Stadt und Fraktionsvorsitzende der LINKEN im Stadtbezirksrat Westliches Ringgebiet. „Bildung ist Menschenrecht und durch die Kultushoheit des Landes ist Bildungspolitik Schwerpunkthema auf Landesebene. Dies müssen wir nutzen, um unsere Vorstellungen von gleichberechtigter Teilhabe aller mit Kompetenz und Engagement einzubringen. Weichen für das weitere Leben werden in der Kindheit und Jugend gestellt, und hier müssen und können wir auf Landesebene ganz direkt eingreifen. Die Abschaffung des Verbotes weiterer Gesamtschulen und stattdessen Förderung von Initiativen zur Gründung von Gesamtschulen als Regelschule ist dabei ein wichtiger Schritt“, fasst Ohnesorge ihre Ziele im Niedersächsischen Landtag zusammen.

Im Wahlkreis 2 (Braunschweig-Süd) wurde Mathias Schwang (52, erwerbslos) gewählt. Mathias Schwang ist Mitglied der LINKEN im Kreisverband Peine und hat dort 2005 die WASG mitgegründet. Er ist in der Erwerbslosen-Initiative Peine (EIP) und im Peiner DGB-Ortsvorstand aktiv. Als Schwerpunkt des Wahlkampfes wird er sich für einen Politikwechsel in der Arbeits- und Sozialpolitik engagieren. “Wir haben noch viel zu tun, bis unter anderem Hartz IV und der soziale Raub in Deutschland kein Thema mehr sind“, machte Mathias Schwang, Vorsitzender der Peiner Erwerbsloseninitiative in seiner Kandidatenvorstellung deutlich.

Für die LINKE im Wahlkreis 3 (Braunschweig-West) tritt  Ursula Weisser-Roelle (55, Betriebsratsvorsitzende bei Siemens TS (Verkehrstechnik) Braunschweig an. Ursula Weisser-Roelle ist Mitglied im Braunschweiger Ortsvorstand der IG Metall und der Tarifkommission. Als Gewerkschafterin und Betriebsratsvorsitzende setzt sie sich seit vielen Jahren für die Stärkung der Mitbestimmung und der Rechte der Beschäftigten ein. Als Mitglied im geschäftsführenden Vorstand des bundesweiten IG Metall-Arbeitskreises „Bahnindustrie“ ist sie für eine umweltfreundlichen Bahnpolitik aktiv und versucht die von CDU und SPD angekündigte Privatisierung der Bahn AG zu verhindern. „Wir brauchen eine starke Linke, die in der Gesellschaft verankert ist und auch außerparlamentarischen Druck macht, die gewerkschaftliche Kämpfe gegen Privatisierung, Personalabbau und Lohnsenkung unterstützt“, sagte Ursula Weisser-Roelle. „Ich möchte nicht allein Politik für Menschen sondern mit Menschen machen.“ Im Landtag sieht sie als einen ihrer Hauptschwerpunkte an, eine umwelt- und menschenorientierte Struktur- und Verkehrspolitik zu fördern. „Außerdem möchte ich einer arbeitnehmerfreundlichen Wirtschafts- und Regionalentwicklung zum Durchbruch verhelfen“, erklärte Weisser-Roelle.

Mit der Wahl der drei Direktkandidaten hat die LINKE in Braunschweig eine weitere Etappe im Parteibildungsprozess erreicht. „Unsere Landtagskandidaten stehen für unser Ziel, einen Politikwechsel für eine soziale und gerechte Politik auch in der Landespolitik durchzusetzen“, erklären die Vorsitzenden der LINKE Gerald Molder und Bernd Mex.

 

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  • Ursula Weisser-Roelle, Schriftführerin des Niedersächsischen Landtages, Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
  • Bürozeiten im Bürger- und Wahlkreisbüro: Montag bis Donnerstag 10.00 bis 13.00 Uhr sowie Montag und Mittwoch auch 16.00 bis 20.00 Uhr.
  • Das rote Telefon während der Bürosprechzeiten: 0531 - 48 20 135

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