30. Juni 2014   Stadtpolitik

Ende der Amtszeit von Dr. Hoffmann

Udo Sommerfeld, Fraktionsvorsitzender, DIE LINKE im Rat der Stadt, in einer Stellungnahme auf Anfrage der „Braunschweiger Zeitung“

Dr. Hoffmann hatte vor seiner Wahl versprochen, dass er ein unabhängiger Oberbürgermeister für alle werden wollte. Die Realität sah anders aus: Alle, die es wagten, sich kritisch zu äußern, mussten mit heftigen Reaktionen rechnen. So verlor Braunschweig u.a. einen Satiriker und wurde kulturell insgesamt ärmer. Seine Politik war immer vergleichbar mit dem Wirken von eingesetzten Sparkommisaren in überschuldeten Kommunen, also Sparprogramme, Privatisierungen und Personalabbau. Mit Hilfe der Medien wurde dies als Entschuldungserfolg gefeiert, obwohl bereits während seiner Amtszeit die Hälfte der Privatisierungseinnahmen zum Haushaltsausgleich verwendet wurden. Dass er massenhaft verdeckte Schulden gemacht hat, wissen die meisten nicht. Vieles, was als persönlicher Erfolg verkauft wurde, ist die Gunst der Stunde: Dr. Hoffmann hatte das Glück, dass ein großer Autokonzern sehr stark ist und deshalb die Gewerbesteuereinnahmen sprudeln. Er hatte das Glück, dass es einen allgemeinen Zuzugstrend in die urbanen Großstädte gibt, so dass auch Braunschweig wächst. Unterm Strich aber ist Braunschweig ärmer geworden  -auch wenn das äußerlich anders aussieht- und die regionale Zusammenarbeit liegt in Trümmern.

25. Juni 2014   Stadtpolitik

Ev. Akademie: Die erste Frau Ministerin - Minna Fasshauer

Neue Reihe "Frauen in Weimar":  

Akademie im Klosterforum

Mittwoch, den 25. Juni 2014 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr

Eintritt frei, Spenden willkommen

Wie selbstverständlich bewegen wir uns heute in der Demokratie. Aber was wissen wir von den Männern und Frauen nach dem Zusammenbruch des Kaiserreiches 1918, die leidenschaftlich dafür kämpften? Was bewegte sie und welche Strapazen nahmen sie in Kauf? Diese neue demokratische Gesellschaft wurde maßgeblich von Frauen mitgestaltet. Es sind insbesondere die Geschichten dieser Politikerinnen der Weimarer Zeit, die auch in ihrer Widersprüchlichkeit bis heute zutiefst berühren.

Zum Auftakt der Reihe wird Andrea Freistein-Schade ein literarisches Porträt von Minna Faßhauer erstellen, die 1918/19 als Volksbildungsministerin in Braunschweig tätig und damit die erste Frau in einem Ministeramt in Deutschland war.

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17. März 2014   Stadtpolitik

Ist das Nordbad noch zu retten ?

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat bereits verloren! (frei nach Bertold Brecht)

Unter diesem Motto lädt der

Arbeitskreis der GS Schuntersiedlung/Arbeitsgruppe für den Erhalt des Nordbades die Oberbürgermeister-Kandidaten

am: 20.03.2014

um: 20 Uhr

Ort: Gemeindesaal der Dankeskirche Schuntersiedlung,

Tostmannplatz 7/8 ein.

Ferner sind alle eingeladen zur Kundgebung zum Erhalt des Nordbades am Di, 01.04.2014, 17 Uhr Rathaus - zu dieser Zeit tagt auch der Rat der Stadt

Themen werden u.a. sein:

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03. April 2014   Stadtpolitik

Wahlkampfauftakt!

Am 25. Mai wird das EU-Parlament sowie Braunschweigs neuer Oberbürgermeister gewählt. Die ersten Plakate zur Europawahl haben am Wochenende bei schönstem Frühlings-Wetter ihren Platz in der Stadt gefunden. Unsere OB-Plakate sind noch in Produktion.

Fleißige Weltretter beim Plakatieren

Am kommenden Wochenende geht es weiter - wer Zeit und Lust hat: helfende Hände sind immer herzlich willkommen! Es gibt am Samstag und am Sonntag jeweils eine Vor- (9 - 13 Uhr) und eine Nachmittagsschicht (14 - 18 Uhr). Meldet Euch!

07. März 2014   Stadtpolitik

Was trennt uns Frauen vom guten Leben?

Gute Arbeit für ein gutes Leben aus feministischer Perspektive

Unsere Veranstaltung am 6. März - im Rahmen der Veranstaltungsreihe des Braunschweiger 8.-März-Bündnisses - war gut besucht. Referentin Bärbel Lange spannte einen weiten Themenbogen. Startpunkt war ihre Kritik des DGB-Indexes Gute Arbeit, den sie aus feministischer Sicht ergänzte. Weiter ging es über die Geschlechterverhältnisse in der Produktion und in der Reproduktion bis zur gegenwärtigen Wirtschaftskrise, die auf marxistischer Grundlage, aber auch aus feministischem Blickwinkel beleuchtet wurde.

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