Stadtpolitik

07. Mai 2017  

Resolution zur erneuten Schändung der Zwangsarbeitergedenkstätte

Zum zweiten Mal im Abstand von nur einem Jahr ist die Zwangsarbeitergedenkstätte Schillstraße beschmiert und beschädigt worden. In der erneuten Schändung der Gedenktafeln zeigt sich, dass Faschisten in Braunschweig versuchen, mit solchen widerlichen Aktionen auf sich aufmerksam zu machen.

Die Täter der Schändung der Gedenkstätte vor einem Jahr wurden nicht ermittelt. Das ist ein Skandal, und das hat die Faschisten sicherlich ermutigt, erneut zuzuschlagen.

 

Der Kreisparteitag der LINKEN fordert:

  • Einsetzen einer Sonderkommission der Polizei zur Ermittlung der Täter. Wenn es möglich ist, zu Fahrraddiebstählen eine Sonderkommission „Speiche“ arbeiten zu lassen, muss es auch möglich sein, die Verursacher solcher widerwärtigen Aktionen zu fassen.

  • Installieren einer Beleuchtung für die Gedenkstätte nicht erst im Herbst, sondern sofort.

  • Verstärkter Streifendienst der Polizei im Umkreis der Gedenkstätte und Sensibilisierung der Anwohner der benachbarten Häuser, auf verdächtige Aktivitäten zu achten.

(einstimmiger Beschluss des Kreisparteitages der LINKEN Braunschweig am 6.5.2017)

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