Stadtpolitik

16. Mai 2015  

Das muss drin sein: Sozial- und Erziehungsdienste jetzt aufwerten!

Anlässlich der Streiks in nun bald 18 Braunschweiger Kitas erklärt sich DIE LINKE Braunschweig solidarisch mit den streikenden Kolleginnen und Kollegen in den Sozial- und Erziehungsdiensten. Wir fordern die Arbeitgeber auf, endlich ein Verhandlungsangebot auf den Tisch zu legen, das die Arbeit der Beschäftigten deutlich aufwertet.

Es ist ein Skandal, welches Schauspiel die Arbeitgeber hier auf dem Rücken der Beschäftigten, der Eltern und nicht zuletzt auf dem Rücken der Kinder vollführen. Trotz der massiven Belastungen der Erzieherinnen und Erzieher, der Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter, sind die Arbeitgeber nicht bereit, ein vernünftiges Angebot zur Aufwertung dieser gesellschaftlich so wichtigen Berufe auf den Tisch zu legen. Wir begrüßen die konsequenten Aktivitäten von ver.di und GEW und stehen auch in Braunschweig an der Seite der Streikenden. Es muss endlich Schluss sein, mit den Lippenbekenntnissen von Arbeitgebern und Politikern, die immer wieder beteuern, dass sie in Bildung mehr investieren wollen. Eine höhere Eingruppierung der Beschäftigten ist überfällig!

 

Den betroffenen Eltern danken wir für ihre Solidarität. Eine gute frühkindliche Bildung benötigt auch gut ausgebildete und bezahlte Erzieher/-innen. Wir schlagen vor: Unterstützen Sie die Streikenden zum Beispiel durch die Forderung nach Rückerstattung der Kita-Gebühren beim Jugendamt. Richten Sie Ihre Beschwerde und Ihren Unmut an diejenigen, die den Schlamassel eingebrockt haben: die kommunalen Arbeitgeber im Rathaus.

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