Stadtpolitik

06. November 2007   Diskussion und Debatte

DIE LINKE wird Partei des Volkes?

Parteibildung und Wahlkampf in Bremen 2005-2007

Bremen, an der Auffahrt zur Kurfürstenallee, zehn Uhr abends, im April 2007. Zwei Menschen stehen auf der Grüninsel vor dem Großflächen-Plakat der LINKEN und machen Fotos. Der eine ist Michael Horn, langjähriger PDS-Genosse und vor Jahren aus dem Osten zugewandert, seit Wahlkampfbeginn Pressesprecher in Bremen. Die andere ist Doris Achelwilm, Kulturjournalistin und frühere SPEX-Autorin, parteilos, seit Wahlkampfbeginn Mitarbeiterin für Öffentlichkeitsarbeit in Bremen. Eigentlich ist längst Feierabend, aber Feierabend in Wahlkampfzeiten ist relativ, man ist mittlerweile schon etwas überdreht, und es herrscht Begeisterung darüber dass endlich, endlich die Großflächenplakate hängen. Hinter den beiden donnert ein Truck auf die Auffahrt. Der Fahrer hat das Fenster runtergekurbelt, grinst über die Foto-Session und brüllt rüber: „Ich wähl’ euch auch!“

Ungefähr zu diesem Zeitpunkt wussten Eingeweihte, dass es wahrscheinlich klappen würde mit dem Einzug der LINKEN ins erste westdeutsche Landesparlament, auch wenn die Umfragen kurz vor der Wahl noch einmal nach unten zeigten. Aber es waren Geschichten wie diese, aus denen sich der Eindruck verdichtete, dass diesmal etwas anders ist als früher, anders auch noch als bei der Bundestagswahl zwei Jahre vorher.

Der ganze Text (word.doc)

 

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