26. Mai 2018   Soziale Bewegungen

Hinweis: Zerstörung ziviler Strukruten - Die Türkei auf dem Weg in die Diktatur

Eine achtköpfige Gruppe von Ärztinnen, Pädagoginnen und einem Pfarrer führte vom 10.-24.03.2018 in Istanbul, Diyarbakir, Mardin, Cizre, Nuseybin, Dersim/Tunceli und Ankara Gespräche mit Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, HDP, BDP und Deutscher Botschaft.

Nach der Zerstörung kurdisch-multiethnischer Wohngebiete in der Osttürkei zielen Massenentlassungen, Zwangsverwaltung und Ausnahmezustand dort auf innere Existenzvernichtung und den Austausch ganzer Gruppen. Eine Gesellschaft, die im Aufbruch stand, ihre unter Ausgrenzung und Okkupation konservierten Hierarchien und Ehrbegriffe einem modernen Verständnis von Würde und Emanzipation zu öffnen, wird durch Staatsterror und das Schweigen Europas erneut gedemütigt und schwer verletzt. Die »Kurdenfrage« ist weiterhin die Achillesferse der Türkei. Sie kann von Gegnern wie Partner*innen des Landes leicht politisch und militärisch instrumentalisiert werden. Dieser Eskalation setzt die Zivilgesellschaft alte und neue Strategien entgegen, die Gehör verdienen.

Friederike Speitling und Elke Schrage, Ärztinnen in Braunschweig und Mitglieder der IPPNW, berichten von ihrer Reise.

Link zur Veranstaltung

16. Mai 2018   Soziale Bewegungen

Hinweis: Flaggentag/Gedenkveranstaltung: mayors for peace

Am 06.07.2018 ab 18 Uhr Gedenken an Albert Einstein und Bertrand Russel, Dornse im Altstadtrathaus

16. Mai 2018   Soziale Bewegungen

Hinweis: Braunschweig International

Multikulturelles Fest auf dem Kohlmarkt am 02.06.2018

16. Mai 2018   Soziale Bewegungen

Hinweis: Der Wolf im Schafspelz: AfD – die Partei des Kapitals

21.06.2018 - 19:00 - 21:00 Uhr

Vortrag von Prof Dr. Anton Latzo (mit Diskussion), VHS Braunschweig in der Alten Waage

Alte Waage 15, Braunschweig,
Veranstalter: Friedenszentrum Braunschweig e.V.

16. April 2018   Soziale Bewegungen

Zum Krieg in Syrien

Bericht zur spontanen Kundgebung auf dem Kohlmarkt:

Angesichts der Bombenangriffe auf Syrien fanden am Samstag in zahlreichen Städten spontane Kundgebungen statt. In Braunschweig versammelte man sich am Samstag auf dem Kohlmarkt. Unter den etwa 30 Teilnehmenden fanden sich auch Mitglieder unseres Kreisverbandes.

Zum Thema:

"Wir sagen: Nein zum Krieg! Nein zu Vergeltungsschlägen und zur Logik der Eskalation. Die Menschen vor Ort werden die Leidtragenden dieser Bomben sein. Über eine halbe Million Menschen sind im Syrienkrieg bereits ums Leben gekommen.

Trump richtet seine Drohungen auch direkt gegen Russland. Der Konflikt könnte zu einem Brandherd werden und die Welt in einen Krieg hineinziehen.

Wir fordern:

  • Kein NATO-Einsatz in Syrien: Bundeskanzlerin Merkel muss dagegen sofort aktiv werden.
  • Kriegsverbrechen müssen von der UNO aufgeklärt werden.
  • Für eine Entspannungspolitik mit Russland, statt Konfrontation durch die NATO

Wir haben nicht vergessen: Beim völkerrechtswidrigen Angriff des türkischen Militärs auf Afrin sind deutsche Leopard-2-Panzer durch Nordsyrien gerollt. Die Bundesregierung hat tatenlos zugesehen. Wir fordern:

  • Sämtliche Waffenexporte in die Türkei und an andere Kriegsparteien müssen sofort eingestellt werden. 
  • Die Bundesregierung muss endlich Druck auf die Türkei machen, damit sie ihren Krieg gegen die Bevölkerung und kurdische Kräfte einstellt.
  • Abrüstung statt Aufrüstung! Wir stellen uns den Plänen entgegen, die Ausgaben für Rüstung und Militär annähernd zu verdoppeln. Geld für Kitas, Klimaschutz und Öffentlichen Nahverkehr statt für Panzer!"

Christoph Kröpl für die Bundesgeschäftsstelle DIE LINKE

 

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