26. Februar 2018   Soziale Bewegungen

Hinweis: Aufruf zur bundesweiten Großdemonstration in Berlin am 3. März 2018 Gemeinsam gegen die türkischen Angriffe auf Afrin!

Seit dem 20. Januar 2018 greift das türkische Militär gemeinsam mit salafistischen bzw. dschihadistischen Gruppierungen das Gebiet Afrin in Rojava/Nordsyrien an. KurdInnen muslimischen, alevitischen und ezidischen Glaubens stellen die Bevölkerungsmehrheit Afrins. Darüber hinaus ist es Heimat christlicher AssyrerInnen und syrischer AraberInnen sowie vereinzelt ArmenierInnen.

Afrin ist eines der drei demokratisch selbstverwalteten Gebiete, die die Demokratische Föderation Nordsyrien umfasst. Seit 2012 wird hier das Projekt des Demokratischen Konföderalismus trotz Krieg und Embargo aufgebaut. Dieses strebt die gleichberechtigte Selbstverwaltung und demokratische Selbstbestimmung von Ethnien, Religionen und Geschlechtern an. Unter der Führung von Frauen findet ein Aufbruch statt, der für die gesamte Region richtungsweisend sein und ein Lösungsmodell für jahrzehntealte Konflikte darstellen kann.

In der Türkei selbst werden alle Menschen, die sich gegen diesen Krieg und für Frieden aussprechen, als Terrorist und Vaterlandsverräter abgestempelt. Bisher sind mehr als 800 Menschen in der Türkei verhaftet worden, weil sie sich öffentlich oder auf sozialen Medien gegen den Angriffskrieg auf Afrin ausgesprochen haben. Auch deshalb ist es von großer Bedeutung, dass wir unsere Stimme gegen Erdogans Krieg erheben.

Als Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin rufen wir zur breiten Solidarität auf und fordern von der Bundesregierung:

  1. Sofortige Maßnahmen, insbesondere auch auf UNO-, EU- und NATO-Ebene, für die Beendigung des völkerrechtswidrigen Angriffs des türkischen Militärs auf Afrin
  2. Sofortiges Ende deutscher Rüstungsexporte in die Türkei und sonstige autokratische Regime
  3. Politischen und diplomatischen Einsatz für die Wiederaufnahme der 2015 abgebrochenen kurdisch-türkischen Friedensgespräche
  4. Die Anerkennung der Demokratischen Föderation Nordsyrien und Unterstützung der demokratischen Selbstverwaltungen
  5. Humanitäre Hilfe für den Kanton Afrin, insbesondere für Verwundete und Flüchtlinge

Um unseren Forderungen Nachdruck zur verleihen, rufen wir dazu auf, gemeinsam für Demokratie und Frieden in Afrin auf die Straße zu gehen und gegen die türkische Aggression zu protestieren. Alle demokratischen Institutionen und Verbände, Anti-Kriegs-, Ökologie- und Frauenbewegungen, Gewerkschaften sowie Einzelpersonen sind eingeladen, unseren Aufruf zu unterstützen und zu verbreiten.

Busfahrkarte zur Demo am 03.03.2018 in Berlin              12€ ermäßigt/ 22€ voll

Abfahrt: 7.40 Uhr in der Pockelsstraße vor dem Naturhistorischen Museum Braunschweig

Bus 419/429 Pockelsstraße               Straßenbahn 1 / 2 Haltestelle Hamburger Straße

Die Rückfahrt ist für 17.00 Uhr geplant, Ankunft in Braunschweig um ca. 20.15 Uhr

     Bündnis für Demokratie und Frieden in Afrin

19. Februar 2018   Soziale Bewegungen

Hinweis: Sit-In für bessere Bedingungen in der Altenpflege

Am 06.03.2018 um 8:50 findet ein Sit-In für bessere Bedingungen in der Altenpflege vor Halle 19 auf dem Messe-Gelände in Hannover statt (Zur Eröffnungsveranstaltung der Altenpflegemesse)

Details sind hier auf Facebook zu finden

Für DIE LINKE sind spürbare Verbesserungen in der Pflege ein wichtiges Anliegen! Dazu passend eine Einschätzung der Pflegepolitik im geplanten Koalitionsvertag.

 

23. Januar 2018   Soziale Bewegungen

Keine deutsche Hilfe für türkische Kriegspläne!

Kundgebung

Mittwoch, 24. Januar 17:00
Schlossplatz, 38100 Braunschweig
 

Wir rufen an die Öffentlichkeit in Deutschland: Setzen Sie sich bitte dafür ein, dass dieser Panzerdeal und sämtliche Rüstungsexporte an die Türkei beendet werden!

Verhindern wir gemeinsam, dass die Türkei mit der Besetzung Afrins und anderer Gebiete in Rojava die einzigen demokratischen und säkularen Kräfte zurückdrängen und islamistische Terrorbanden stärken kann!

(Hier ist die Rede von Syrien)

Veranstalter:

DIDF (Zusammenschluß von Arbeiter*innen aus der Türkei in Deutschland)

und NAV-DEM (Zusammenschluß von Kurden*innen in Deutschland)

 

DIE LINKE. Braunschweig unterstützt diese Kundgebung!

Aufruf des Parteivorstandes DIE LINKE zum Protest gegen die kriegerische Aggression des türkischen Regimes gegen Syrien und die dortige kurdische Selbstverwaltung

17. Februar 2018   Soziale Bewegungen

Solidarität mit Afrin

Kundgebung auf dem
Braunschweiger Schlossplatz
Mittwoch, 28.02.18 17:00 – 19:00 Uhr

mit Rede-Beiträgen von:
Patrick Brandt (DIE LINKE.BS)

Pia Zimmermann, (DIE LINKE. Niedersachsen, Landesvorsitzende und MdB)
Mehmet Karakas (Nav-Dem e.V.- Demokratisches Gessellschafszentrum der Kurdinnen in Deutschland)
Hekime Yusuf (Nav-Dem e.V.)
Murat Bal (HDK- Demokratischer Kongress der Völker)
Alper Özgür (DIDF)

und weitere Redner*innen aus der Friedensbewegunng und dem Spektrum der Braunschweiger Linken

Panzer,  Gewehre,  Haubitzen  –  MONITOR-Recherchen zeigen: Beim völkerrechtswidrigen Krieg der Türkei  gegen  die  Kurden  in  Nordsyrien  sind weit mehr deutsche Waffen im Einsatz als bislang bekannt. Seit den Angriffen der Türkei auf Afrin hat die  Repression  unter  dem  Erdogan-Regime noch weiter zugenommen. Wie lange will die Bundesregierung noch zuschauen und ihre stille Komplizenschaft mit dem Erdogan-Regime fortsetzen?

Wir fordern die Freilassung aller politischen Gefangenen in der Türkei! Wir stehen solidarisch an der Seite  all  jener,  die  sich  für  Frieden,  Freiheit  und Demokratie in der Türkei einsetzen! Wir  fordern  die  Bundesregierung  auf,  die  so  genannte Sicherheitskooperation mit der Türkei sofort zu beenden – im Bereich der Polizei, der Geheimdienste und des Militärs. Zudem müssen alle Rüstungsexporte umgehend beendet werden!

Flyer zur Kundgebung

07. Dezember 2017   Soziale Bewegungen

Dokufilm zum Konflikt Israel/Palästina

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