16. April 2018  

Zum Krieg in Syrien

Bericht zur spontanen Kundgebung auf dem Kohlmarkt:

Angesichts der Bombenangriffe auf Syrien fanden am Samstag in zahlreichen Städten spontane Kundgebungen statt. In Braunschweig versammelte man sich am Samstag auf dem Kohlmarkt. Unter den etwa 30 Teilnehmenden fanden sich auch Mitglieder unseres Kreisverbandes.

Zum Thema:

"Wir sagen: Nein zum Krieg! Nein zu Vergeltungsschlägen und zur Logik der Eskalation. Die Menschen vor Ort werden die Leidtragenden dieser Bomben sein. Über eine halbe Million Menschen sind im Syrienkrieg bereits ums Leben gekommen.

Trump richtet seine Drohungen auch direkt gegen Russland. Der Konflikt könnte zu einem Brandherd werden und die Welt in einen Krieg hineinziehen.

Wir fordern:

  • Kein NATO-Einsatz in Syrien: Bundeskanzlerin Merkel muss dagegen sofort aktiv werden.
  • Kriegsverbrechen müssen von der UNO aufgeklärt werden.
  • Für eine Entspannungspolitik mit Russland, statt Konfrontation durch die NATO

Wir haben nicht vergessen: Beim völkerrechtswidrigen Angriff des türkischen Militärs auf Afrin sind deutsche Leopard-2-Panzer durch Nordsyrien gerollt. Die Bundesregierung hat tatenlos zugesehen. Wir fordern:

  • Sämtliche Waffenexporte in die Türkei und an andere Kriegsparteien müssen sofort eingestellt werden. 
  • Die Bundesregierung muss endlich Druck auf die Türkei machen, damit sie ihren Krieg gegen die Bevölkerung und kurdische Kräfte einstellt.
  • Abrüstung statt Aufrüstung! Wir stellen uns den Plänen entgegen, die Ausgaben für Rüstung und Militär annähernd zu verdoppeln. Geld für Kitas, Klimaschutz und Öffentlichen Nahverkehr statt für Panzer!"

Christoph Kröpl für die Bundesgeschäftsstelle DIE LINKE

 

DIE LINKE. BS im Netz

facebooktwitter

#NoNPOG


 

Spendenaufruf