12. August 2016   Stadtpolitik

Der Mieterverein Braunschweig stellt sich vor

Der Geschäftsführer des Mietervereins, Timo Sass, wird auf der Mitgliederversammlung der LINKEN am Freitag, den 12.08.2016 ein Referat zum Thema: „Mietsituation in Braunschweig“ halten. Im Folgenden stellen wir diese Organisation in Auszügen im Eigenwortlaut vor.

Wir über uns – Der Mieterverein Braunschweig und Umgebung e.V. ist Mitglied im Deutschen Mieterbund (DMB). Mit seinen Geschäftsstellen in Gifhorn, Salzgitter und Wolfenbüttel ist er der zweitgrößte Verein im Landesverband Niedersachsen. Die Verwirklichung des Grundrechts auf Wohnen ist Ziel des 1949 gegründeten Vereins .Im Rahmen seiner Möglichkeiten versucht der Verein, positiven Einfluss zu nehmen, wenn es um die Wahrung von Interessen allgemeiner Wohn- und Mietangelegenheiten gegenüber Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung geht.

Bezahlbare Wohnungen, ein gerechtes Mietrecht und eine soziale Stadtentwicklung sind für unsere Gesellschaft von größter Bedeutung. Die Schnittstellen der Wohnungspolitik mit den großen Herausforderungen unserer Zeit, mit Umwelt- und Energiepolitik, Sozial- und Wirtschaftspolitik oder demografischen Entwicklungen machen integrierte, langfristig konzipierte und nachhaltige Lösungsansätze erforderlich.

Es gibt keinen einheitlichen Wohnungsmarkt in Deutschland. Wohnungsmärkte sind lokale und regionale Märkte mit entsprechenden Besonderheiten und spezifischen Problemen. In vielen Großstädten wächst eine neue Wohnungsnot heran, doch auch in Regionen mit scheinbar ausgeglichenem Wohnungsmarkt und in Regionen mit einem Überangebot von Wohnungen gibt es Versorgungsprobleme für bestimmte Personengruppen. Wohnungsleerstände infolge eines demografischen und wirtschaftlichen Strukturwandels haben sich vielerorts verstärkt und verfestigt. Investitionen in Leerstände oder leerstandsgefährdete Objekte unterbleiben und verschärfen die Probleme vor Ort.

DMB-Forderungen

  • Mietwohnungsneubau verdoppeln
  • Sozialer Wohnungsbau unverzichtbar
  • Preiswerte Wohnungsbestände erhalten
  • Wiedervermietungsmiete begrenzen – Vergleichsmietenregelungen verbessern
  • Mietrechtsverschlechterungen zurücknehmen und Mieterrechte stärken
  • Energiewende und energetische Sanierungen sozial gerecht gestalten
  • Wohngeld erhöhen und reformieren
  • Altengerechte und barrierearme Wohnungen schaffen, vor allem im Bestand
  • Städtebauförderung, Stadtentwicklung, Soziale Stadt ausbauen und stärken – für lebenswerte und bunte Städte

Auf der Homepage des Mietervereins sind alle weiteren Informationen zu finden  

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