28. September 2014   Stadtpolitik

Kundgebung von Flüchtlingen in Braunschweig

Der niedersächsische Flüchtlingsrat ruft zur Solidarisierung mit den Flüchtlingen auf:

Montag, 29.09.2014, 09-11 Uhr
Refugee Demo
Hafenstraße Wolfsburg-Fallersleben (Bahnhof Fallerslebeen)

nachdem in einem Refugee-Camp der unbeteiligte Refugee Mr S.U., der einem um Hilfe rufenden Mann zu helfen versuchte, erschossen wurde, gibt
es vor der 11 Uhr-Refugee-Demo in BS noch eine 9 Uhr-Demo in Wolfsburg.
Es ist eine Doppeldemo, also man kann an beiden Demos nacheinander teilnehmen.

In Wolfsburg werden nach Auskünften vom Freitag neben dem Konzept des "Lagers" an sich und seinen tödlichen Folgen auch Teile der bisherigen
Berichterstattung ebenso kritisiert wie die Tatsache, dass die aus Ermittlungsgründen ausquartierten Refugees scheinbar immer noch keine
Möglichkeit haben, Wechselkleidung, Geld oder Telefone aus Ihren Zimmern zu bekommen.

Braunschweig, Tostmannplatz
Montag, 29.09.2014, 11-15 Uhr

Wir fordern unsere Rechte!

Die Proteste von Geflüchteten, Asylsuchenden und Unterstützer_innen gehen weiter!
Überall in Europa und auch in Deutschland sind hierher geflüchtete Menschen gezwungen, unter unterdrückerischen, rassistischen und untragbaren Verhältnissen zu leben.
Aber es gibt Widerstand!
Und dieser wird nicht aufhören, bis diese Zustände abgeschafft sind – ein für alle Mal!

Stoppt die Abschiebungen

  • nach Dublin II & III !
  • Für ein Recht auf Asylverfahren in Deutschland!
  • Stoppt die quälerischen Hinhaltetaktiken!
  • Für schnellere Bearbeitung von Asylanträgen! Respektiert den Flüchtlings-Status!
  • Für ein Ende von Unsicherheit, Entrechtung und Angst!
  •  Für das Recht auf Familienzusammenführung!
  • Für uneingeschränkten Zugang zum Arbeitsmarkt für asylsuchende Flüchtlinge !


Bis jetzt gab es nach keine Reaktionen der Politiker_innen…


Diese Information des Nds. Flüchtlingsrates ergänzen wir hier mit dem Hinweis auf die Anfrage der Linksfraktion im Rat der Stadt Braunschweig in dieser Sache siehe hier

 

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