25. Oktober 2012  

Pressemitteilung: Abschaffung der Studiengebühren ist sofort möglich und nötig

Nachdem nun selbst die CSU in Bayern über eine Abschaffung der Studiengebühren nachdenkt, nimmt das Thema auch in Niedersachsen langsam an Fahrt auf.

„Fakt ist, dass die Studiengebühren abgeschafft gehören. Sie verbauen Bildungschancen und führen zur Abwanderung junger Menschen aus Niedersachsen.“, sagte Andre Patrick Fricke, Kreisvorsitzender der LINKEN in Braunschweig und Direktkandidat bei der Landtagswahl im Wahlkreis Braunschweig-Süd. Fricke weiter:„Ich möchte dabei auch dem TU-Präsidenten, Herrn Hesselbach, die Angst nehmen, nach einer Abschaffung der Studiengebühren auf die bisherigen Einnahmen von zehn Millionen Euro pro Jahr verzichten zu müssen. Nach dem Willen der LINKEN sollen die Gelder den Universitäten aus dem Landeshaushalt zufließen.“

Zudem säßen die Universitäten in Niedersachsen auf hohen Rücklagen aus den Studiengebühren von zuletzt insgesamt 77,3 Mio. Euro, wovon 6,7 Mio. Euro auf die TU Braunschweig entfielen. Die bisherigen Mittel konnten also offenbar gar nicht komplett ausgegeben werden, der verbleibende Anteil sollte den Studierenden zurückgezahlt werden.

Dass sich die SPD als große Gegnerin der Studiengebühren darstelle, kann Fricke nicht nachvollziehen: „Zur Wahrheit gehört nämlich, dass es zum einen die SPD war, die einst mit Langzeitstudiengebühren das Tor für allgemeine Studiengebühren in Niedersachsen aufgestoßen hat. Zum anderen will sie die Studiengebühren erst zum Wintersemester 2014/15 abschaffen und damit die Studierenden in Niedersachsen noch drei weitere Semester zahlen lassen. Wir als LINKE werden uns für eine Abschaffung der Gebühren bereits zum Sommersemester 2013 einsetzen, das ist der nächstmögliche Zeitpunkt nach der Landtagswahl.“

 

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