03. September 2012  

Linksfraktion im Landtag: Braunschweiger Atomfirma Eckert & Ziegler wird höflich in Ruhe gelassen - keine Kontrollen zu befürchten

Die Braunschweiger Firma Eckert & Ziegler hantiert mitten im Braunschweiger Stadtteil Thune mit radioaktiven Stoffen. Welche das genau sind, will die Firma nicht sagen, Bedenken von Bürgerinnen und Bürgern werden ignoriert, Kontrollen durch die entsprechenden Behörden finden nicht statt. Auch die Fraktion DIE LINKE. im Niedersächsischen Landtag beschäftigt sich mit dem Thema. Folgende Pressemitteilung hat sie heute herausgegeben:

 

DIE LINKE: Braunschweiger Atomfirma Eckert & Ziegler wird höflich in Ruhe gelassen - keine Kontrollen zu befürchten

Die Landesregierung hat den Umweltausschusses in seiner heutigen Sitzung über die Entwicklungen bei der Brauschweiger Atomfirma Eckert & Ziegler unterrichtet. Dazu erklärte der umweltpolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE im Landtag, Kurt Herzog:

 

„Die niedersächsischen Aufsichtsbehörden lassen die Firma Eckert & Ziegler höflich in Ruhe. Sie darf weiterhin machen, was sie will und hat nur wenige Kontrollen zu befürchten. Eine Inventarliste mit dem atomaren Material, das dort verarbeitet wird, wird wegen angeblicher Betriebsgeheimnisse in weiten Teilen nicht offengelegt. Eckert & Ziegler behält einen Sonderstatus, der ihr hohe Emissionen in die umliegenden Wohngebiete erlaubt. Die Kontrollen sind lückenhaft, ungenau und betreiberfreundlich. Der für die Firma ungünstigste Messpunkt wurde nie ermittelt, die abzuziehende Hintergrundstrahlung ebenfalls nicht, und die Neutronenstrahlung wird nur vom Betreiber selbst gemessen. Die Linke fordert ein neues Messverfahren und einen Stresstest wie bei einem Atommüll-Zwischenlager. Dass Atom-Betriebe von diesem Verfahren ausgeschlossen werden, ist ein Skandal.“

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