30. Januar 2019   Bundespolitik

An der Seite der kämpfenden Pflegekräfte

DIE LINKE steht klar an der Seite der kämpfenden Pflegekräfte gegen die "Niedersächsische Pflegekammer" und darüber hinaus für vernünftige Personalschlüssel, höhere Löhne und gegen die profitorientierung der Pflege, die z.B. durch Pflegekonzerne vorrangetrieben wird.

Gerne weisen wir auf die Kundgebung gegen die Pflegekammer Niedersachsen am 02.02.2019 auf dem Opernplatz in Hannover (12 bis 15 Uhr) hin. Pia Zimmermann wird für DIE LINKE als Rednerin anwesend sein.

31. Dezember 2018   Bundespolitik

Gutes Neujahr

29. November 2018   Bundespolitik

Mehr Geld für Gesundheit statt Panzer

DIE LINKE kritisiert den Finanzplan der Großen Koalition.

Im Bundestag kam es diese Woche zu heftigen Auseinandersetzungen über den Haushalt 2019. Die Koalition will mit 47,1 Milliarden Euro fast genau so viel für Rüstung und Militär ausgeben wie für Wohnen, Gesundheit, Bildung und Familien zusammen. Kritik kommt dagegen von der Fraktion die LINKE.

Victor Perli, Bundestagsabgeordneter für die Region Braunschweig, kritisierte in seiner Rede am Dienstag den Haushalt: „Fast überall wird ein bisschen mehr Geld verteilt, für Panzer und Raketen sogar viel mehr.“ Dagegen müsse mehr in bezahlbaren Wohnraum, Krankenhäuser, Pflege, Busse und Bahnen investiert werden. Für die Unterstützung von Mieterinnen und Mietern hätte die Koalition aber „keinen Cent mehr übrig“, so Perli.

Der Haushaltsexperte der LINKEN forderte den Rücktritt von Bundesinnenminister Seehofer, der es versäumt habe, für mehr bezahlbaren Wohnraum zu sorgen und mit dem Festhalten am ehemaligen Skandal-Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen das Ansehen der Politik und der Sicherheitsbehörden beschädigt habe.

Auch Sahra Wagenknecht ging am Mittwoch in der Generaldebatte die Koalitionsparteien scharf an. Der SPD, die gegenwärtig diskutiert sich von Hartz IV zu distanzieren, warf sie mangelnde Glaubwürdigkeit vor, solange diese gemeinsam mit der CDU regiere. Wagenknecht nannte den Finanzplan der Bundesregierung einen, so wörtlich, „Aufrüstungshaushalt“.

Finanzminister Olaf Scholz (SPD) will die Investitionen auf einem niedrigen Niveau einfrieren. „In Anbetracht von kaputten Schulen und Krankenhäusern, fehlenden Kindergärten und Wohnungen ist der Haushalt weder solidarisch noch gerecht und schon gar nicht auf die Lösung der gesellschaftlichen Probleme ausgerichtet“, kritisierte Perli den Haushalt.

17. Dezember 2018   Bundespolitik

Allen Kindern ein schönes Weihnachten ermöglichen

DIE LINKE fordert Weihnachtskindergeld

In der letzten Sitzungswoche des Jahres hat der Bundestag über die Einführung eines Weihnachtskindergeldes diskutiert. Die Linksfraktion forderte in einem entsprechenden Antrag, jeweils im Dezember einen Zuschlag von fünfzig Prozent auf das reguläre Kindergeld auszuzahlen. Anspruchsberechtigt wären diejenigen Familien, die nicht über das Kindergeld hinaus von Kinderfreibeträgen bei der Steuer profitieren.

„Die Möglichkeit, Weihnachten zu feiern, gehört elementar zur gesellschaftlichen Teilhabe. Um allen Kindern die Möglichkeit zu verschaffen, gemeinsam mit ihren Eltern ein freudespendendes Weihnachtsfest zu feiern, ist eine eigenständige Leistung geboten“, so Victor Perli, Bundestagsabgeordneter für die Region Braunschweig.

Die Bundesvorsitzende der LINKEN, Katja Kipping, schlug in ihrer Rede zum Weihnachtskindergeld in die gleiche Kerbe: Das Monatsende bedeute für viele, „dass man jeden Cent dreimal umdrehen muss. Und das, was fürs Monatsende gilt, schlägt mit voller Härte am Jahresende zu. Das kann uns nicht kalt lassen!“ Der paritätische Wohlfahrtsverband hat in seinem jüngsten Armutsbericht festgestellt, dass in Deutschland aktuell jedes fünfte Kind in Armut lebt. Besonders betroffen sind dabei Alleinerziehende. An die zwei Millionen Kinder leben derzeit in Haushalten, die auf Hartz IV angewiesen sind. Innerhalb der letzten fünf Jahre ist ihre Zahl damit um acht Prozent angestiegen.

Das Weihnachtskindergeld soll dabei lediglich als kurzfristige Maßnahme gedacht sein. Langfristig fordert DIE LINKE eine Kindergrundsicherung von 564 Euro, um Kinderarmut zu beseitigen.

12. April 2018   Bundespolitik

Maut-Streit kostet Steuerzahler fast eine Viertelmilliarde Euro

Bundestagsanfrage der LINKEN deckt auf:
Maut-Streit kostet Steuerzahler fast eine Viertelmilliarde Euro

Die Bundesregierung hat für das Gerichtsverfahren zur LKW-Maut bereits Anwaltskosten in Höhe von 244,6 Millionen Euro aufgewendet. Das geht aus der Antwort auf eine Anfrage des niedersächsischen Bundestagsabgeordneten Victor Perli (DIE LINKE) hervor. Die LKW-Maut wird im Auftrag des Bundes seit 2006 vom Konsortium „Toll Collect“ erhoben, an dem Daimler, die Telekom und der französischen Autobahnbetreibers Cofiroute beteiligt sind. Die Gebührenpflicht für kommerziellen Güterverkehr auf Bundesautobahnen wurde eingeführt, um die Transportwirtschaft an den Kosten für Straßenbau und Umweltschäden zu beteiligen. Der Start war allerdings über zwei Jahre früher geplant. Daraufhin forderte der Bund Schadenersatz.

Im Stile vieler Öffentlich-Privater-Partnerschaften (ÖPP) wurde als Gerichtsstand ein privates, geheim tagendes Schiedsgericht anstelle der normalen deutschen Gerichtsbarkeit vereinbart. Aus diesem Grund war es lange ein Geheimnis, um welche Summen und konkreten juristischen Fragen es eigentlich geht, zumal das Konsortium im Gegenzug den Bund verklagt hat. Perli hat mit seiner Anfrage auch herausgefunden, dass die Bundesrepublik von Toll Collect 9,5 Milliarden Euro fordert, Toll Collect vom Bund 5 Milliarden Euro. Zurzeit läuft eine Ausschreibung für die Neuvergabe der Gesellschafteranteile an Toll Collect. Das zuständige Verkehrsministerium plant die Anteile zum 1.9.2018 vorübergehend zu verstaatlichen, um die Risiken für einen neuen Betreiber zu entschärfen.

Der LINKEN-Abgeordnete Victor Perli, der im Bundestag dem Haushaltsausschuss angehört, wirft der Bundesregierung schwere Fehler vor. „Wenn der Bund die LKW-Maut von Anfang an in eigener Verantwortung erhoben hätte, wären die Einnahmen für die öffentliche Hand deutlich höher gewesen und den Steuerzahlern eine Viertelmilliarde Euro Anwaltskosten erspart geblieben. Einmal mehr zeigt sich: die Privatisierung öffentlicher Aufgaben ist ein teurer Irrsinn. Wir fordern die Bundesregierung auf, die Anteile an Toll Collect nicht neu auszuschreiben, sondern nach der Übernahme in öffentlicher Hand zu belassen“.

Die Antwort der Bundesregierung können Sie hier einsehen: https://www.linksfraktion.de/fileadmin/user_upload/PDF_Dokumente/Antwort_BA_Kosten_TollCollect.pdf

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INFO DES BÜNDNIS GEGEN RECHTS

Am 30.11./01.12.2019 soll in Braunschweig ein Bundesparteitag der AfD stattfinden. Das Bündnis gegen Rechts ruft zu Protestaktionen auf. Info mit Klick auf das Symbol.

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